Veronika Litschel/ Oktober 30, 2019/ Allgemein

Konflikte werden oftmals durch abweichende Erwartungshaltungen und unterschiedlichen Sprachgebrauch verfestigt. Um Konflikte zu bearbeiten, ist es grundsätzlich notwendig, dafür genügend Zeit einzuräumen. Die hier vorgestellte Methode legt die Erwartungshaltungen beider Seiten (der Lehrenden und Studierenden) offen. Dabei wird über das Formulieren von Regeln hinausgegangen und wirklich an Enttäuschungen gearbeitet. Der Hintergrund ist, dass beide Seiten ihre Standpunkte gegenüberstellen und diese als Grundlage für gemeinsame Aushandlungsprozesse nutzen können. Das hat den Vorteil, dass die Kommunikation in zwei Richtungen geht und beide z.B. über die „No-Go‘s“ ein Bild bekommen. So wie Studierende in ihren „No-Go’s“ zu Recht gesehen werden wollen, gilt dies auch für Lehrende.